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Die als Doppelgemeinde zusammengeschlossenen Ortschaften Serrara und Fontana sind die höchstgelegenen auf Ischia. Auf den 670 ha, vom Meer bei Sant´Angelo bis zum 787 m Epomeo-Gipfel finden sich noch weitere charakteristische Orte wie Succhivo, Ciglio, Calimera und Noia. Jeder dieser Orte hat seine eigene Faszination und ist einen Besuch wert. Nach kaum einer

 

halbstündigen Fahrt von der Küste ins Inselinnere befindet man sich in schönster Berglandschaft. Frische Luft, Bauernleben, alte ländliche Traditionen und eine ischitanische Besonderheit: Höhlenhäuser in Tuffstein geschlagen. Das schönste und besterhaltenste dieser Häuser liegt zwischen Ciglio und Fontana.

Das ganze Gebiet ist sehr gebirgig und mit Schluchten („Cava“, tiefe, wilde Schluchten, von Wassererosion in die Flanken des Epomeo geschnitten) durchzogen, durch die Regen- und Quellwasser ins Meer fließt. Besonders bekannt ist die Cava Scura (dunkle Schlucht) mit ihrer Heilquelle.

Bei der Piazza von Serrara findet man die Pfarrkirche Santa Maria del Carmine und einen einstigen Herrschaftspalazzo aus dem 18.Jahrhundert. Außerdem hat man vom Rande der Piazza, die auf einem Felsplateau liegt, einen großartigen Ausblick auf S. Angelo und über das Meer bis auf die Halbinsel von Sorrent und auf Capri.

Von Fontana aus kann man zu Fuß oder auf dem Rücken eines Mulis den Epomeo-Gipfel besteigen. Zum „Monte Epomeo“ gehört eine ehemalige Einsiedelei und die in den Tuffstein gehauene Kapelle San Nicola von 1495.

Viele Besucher machen den Ausflug auf den Epomeo bei Nacht, um den berühmten Sonnenuntergang und das dabei stattfindende unglaubliche Farbspektakel des Himmels zu erleben. Am Tag hat man eine wunderbare Aussicht auf den gesamten Golf von Neapel, die umliegenden Inseln von Ponza, Capri, Procida, die Küste mit dem Vesuv und nicht zuletzt auf ganz Ischia, die für alle Mühen beim Aufstieg entschädigen.